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Empirisches Erforschen von Balint-Gruppen: Methoden und Ergebnisse

  • Ulrich Rosin
  • Annelise Heigl-Evers
Part of the Die Balint-Gruppe in Klinik und Praxis book series (BALINT-GRUPPE, volume 1)

Zusammenfassung

Forschung zur Balint-Gruppenarbeit ist ein Sektor wissenschaftlicher Aktivität im Bereich der theoretisch und methodisch an der Psychoanalyse orientierten Psychotherapie. So ergibt sich bei den Bemühungen um einen Zuwachs an wissenschaftlicher Erkenntnis auch hier die Frage, ob Balint-Gruppenarbeit den Geisteswissenschaften, speziell der Hermeneutik, oder den Naturwissenschaften, speziell den psychologisch-nomothetischen Methoden, zuzuordnen sei; ob es sich hier vorwiegend um ein auf Verstehen oder um ein mehr auf Erklären abzielendes wissenschaftlich-methodisches Vorgehen handele (vgl. dazu auch Körner 1985). Natur- wie Geisteswissenschaftler sind sich darin einig, daß die Erkenntnis- und Untersuchungsmethoden ihrem Gegenstand angemessen sein müssen. Probleme dieser Adäquatheitsforderung werden offensichtlich, wenn z. B. bewiesen werden soll, daß Ärzte am Ende eines Balint-Seminars das von Balint postulierte Ziel erreicht haben, „sich selbst so geschickt zu benutzen wie ein Chirurg sein Messer, der Internist sein Stethoskop und der Röntgenfacharzt seine Röhren“ (Balint 1957, S.69). Ein Aspekt dieses Lernziels ist das einfühlende Verstehen, das Tuning-in bei der Psychotherapie des Allgemeinarztes in seiner Praxis. Einfühlendes Verstehen ist jedoch keine Methode, die mit Hilfe von Evidenz für sich selbst Ergebnisse zu sichern vermag; sie kann „nur ein heuristisches Prinzip sein.

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© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • Ulrich Rosin
  • Annelise Heigl-Evers

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