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Die Entzugsphase

  • W. Pöldinger
Conference paper
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Zusammenfassung

Die Entzugsphase ist eine sehr wichtige Phase im Rahmen der Entziehung von Alkohol, Medikamenten und illegalen Drogen und muß gründlich vorbereitet werden. Da die Entzugsphase nicht risikolos ist, muß sie unter strenger medizinischer Kontrolle in einem Spital durchgeführt werden, wobei es in der Regel der immensen Entzugserscheinungen wegen nötig ist — besonders bei harten Drogen — der Entzug auf einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung durchzuführen, um den Patienten speziell zu schützen und um helfen zu können. Der Entzug erfolgt freiwillig und muß vorher genau besprochen werden. Zunächst einmal ist abzuklären, ob die betreffende Person überhaupt willens ist, sich einem Entzug zu unterziehen, oder ob sie unter einem äußeren Zwang steht, ohne innerlich wirklich motiviert zu sein. Die Motivation ist nämlich eine der wichtigen Voraussetzungen für die Gesamtbehandlung. Neben der Abklärung der Motivation ist aber mit den Betroffenen auch genau zu besprechen, wie der Entzug erfolgt. Genauso wichtig ist es aber das Gesamtbe- handlungskonzept zu besprechen, welches in der Regel aus den folgenden Phasen besteht:
  • der Entgiftung,

  • der Entwöhnung,

  • der Rehabilitation, welche in verschiedenen Stufen erfolgen kann, z.B. klinikintern, Drogenstation und Wohnheim,

  • Nachsorge.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • W. Pöldinger

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