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Fibrinklebung zur Versorgung von Brandwunden — Klinische und histologische Untersuchungen

  • A. Grabosch
  • A. Fisseler-Eckhoff
Conference paper

Zusammenfassung

Beim ausgedehnt Brandverletzten steht heute die Infektion über die Wundfläche mit ihren möglichen Komplikationen wie Bakteriämie und Sepsis als Problem im Mittelpunkt, wenn man von spezifischen Verletzungen wie etwa dem Inhalationstrauma absieht. Trotz Isolation der Patienten und chemotherapeutischer Maßnahmen kann letztendlich nur der schnellstmögliche Verschluß der Wundflächen den definitiven Schutz vor der bakteriellen Infektion sicherstellen. Die zentrale Therapie Brandverletzter besteht in der Abtragung der Nekrosen und der Defektdeckung mit autologer Spalthaut. Es wurden vielfältigste Anstrengungen unternommen, um die Ergebnisse der Transplantation zu verbessern. Doch trotz korrekter Wahl des Transplantations-zeitpunktes — bei Vorliegen oder nach Schaffung eines gut durchbluteten, möglichst wenig kontaminierten Wundgrundes ohne Restnekrosen -, trotz sorgfältigster Transplantationstechnik und trotz entsprechender Nachsorge konnte nicht verhindert werden, daß immer wieder Anteile der transplantierten Spalthaut zugrundegehen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • A. Grabosch
  • A. Fisseler-Eckhoff

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