Digitale Subtraktionsangiographie des Herzens — Ein kritischer Vergleich mit der nichtdigitalen Methodik

  • K. Richter
  • F. Uhlich
  • J. Waigand
  • G. Schröder
  • V. Boewer
  • W. Rehfeld
  • Ch. Richter
  • G. Strähmel
Conference paper

Zusammenfassung

Während die Auffassung über den hohen Stellenwert der DSA für nahezu alle Organe allgemein anerkannt ist, sind die Meinungen über die praktische Bedeutung dieser Untersuchungstechnik in der Herzdiagnostik noch immer geteilt. Im Schrifttum überwiegen bei weitem positive Einschätzungen, und zwar vor allem deshalb, weil die DSA morphologische Informationen hohen Details mit funktionsanalytischen Aussagen verbinden kann. Andererseits ist zu berücksichtigen, daß aussagekräftige und weit verbreitete noninvasive Untersuchungsmethoden, insbesondere die Echokardiographie sowie nuklearmedizinische Verfahren zur Verfügung stehen, deren Möglichkeiten bei Überlegungen zum Stellenwert der DSA nicht außer acht gelassen werden dürfen. Wir gehen davon aus, daß trotz der optimistischen Berichte über die Funktionsbeurteilung der linken Herzkammer mit der intravenösen DSA eine Leistungskonkurrenz mit der 3dimensionalen Echokardiographie ernsthaft nicht zur Diskussion steht. Unter diesem Aspekt setzen wir die DSA in der Herzdiagnostik überwiegend intraarteriell ein, um die hämodynamischen Kenngrößen des linken Herzens in der gleichen Untersuchung zu gewinnen. Demgegenüber dient uns die zentralvenöse DSA (einschließlich EKG-Triggerung) zur Untersuchung des rechten Herzens und der pulmonalen Strohmbahn.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • K. Richter
  • F. Uhlich
  • J. Waigand
  • G. Schröder
  • V. Boewer
  • W. Rehfeld
  • Ch. Richter
  • G. Strähmel

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