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Erstellung T1- und T2-gewichteter MR-Tomogramme mit schnellen Bildsequenzen

  • F. Träber
  • J. Gieseke
  • W. Dewes
  • A. Steudel
  • Th. Harder
  • P. Thurn
Conference paper

Zusammenfassung

Die heute in der Magnetresonanz(MR)-Tomographie benutzten schnellen Bildsequenzen beruhen meist auf der Anwendung von Spin-Flipwinkeln α < 90° und der Signalerzeugung durch Gradientenechos. Die dafür notwendige Rephasierung der Kernspins wird bei dieser Methode nicht durch 180° -Echopulse erreicht, sondern durch Umkehren der Magnetfeldgradienten für die Ortskodierung. Das Fehlen von Hochfrequenzpulsen hoher Leistung, wie sie bei Spinecho(SE)-Sequenzen auftreten, erlaubt bei Gradientenechosequenzen sehr kurze Pulsrepetitionszeiten TR und Echozeiten TE ohne thermische Belastung des Patienten. Daher kann die Meßzeit für ein Schichtbild so weit reduziert werden, daß Einzelschichtaufnahmen in Atemstillstand durchgeführt werden können, was vor allem in der MR-Abdomendiagnostik von Bedeutung ist. Einen weiteren Anwendungsschwerpunkt der schnellen Bildsequenzen bildet die Verlaufsdarstellung dynamischer Prozesse, z. B. bei Kontrastmittelstudien.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • F. Träber
  • J. Gieseke
  • W. Dewes
  • A. Steudel
  • Th. Harder
  • P. Thurn

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