Wiedereinweisungsgründe und Maßnahmen zur Verhinderung einer Wiedereinweisung bei psychiatrischen Patienten — Ergebnisse einer prospektiven Längsschnittstudie aus der Sicht der Betroffenen und der Angehörigen

  • S. Blumenthal
  • V. Bell
  • N.-U. Neumann
  • R. Schüttler
  • R. Vogel
Conference paper

Zusammenfassung

Das Thema der Wiedereinweisungen hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, spätestens seitdem durch die Einführung der Psychopharmaka zwar kürzere, aber auch häufigere stationäre Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken zu verzeichnen sind (Pietzcker 1978; Möller et al. 1982; Müller 1982; Huber et al. 1983). Um die Situation zum gegenwärtigen Zeitpunkt zu erhellen, wurden in einer Studie 113 wiedereingewiesene psychiatrische Patienten und ihre Angehörigen nach den Gründen befragt, weshalb eine Wiedereinweisung nach dem erstmaligen stationären Aufenthalt erfolgte. Die Untersuchung wurde mit einem selbstkonstruierten, strukturierten Interview durchgeführt. Die Ausgangsstichprobe waren 258 ersteingewiesene psychiatrische Patienten, bei welchen eine 1-Jahres-Katamnese, eine Analyse nach 2½ Jahren und eine 5-Jahres-Katamnese durchgeführt wurde (vgl. Blumenthal et al. 1986,1987).

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • S. Blumenthal
  • V. Bell
  • N.-U. Neumann
  • R. Schüttler
  • R. Vogel

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