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Einleitung

  • Toni Reinelt

Zusammenfassung

Die vielerorts angewandte drakonische Strenge, mit der man in der 2. Hälfte des vorigen Jahrhunderts sexuelle Entäußerungen des Kindes zu unterbinden trachtete, entlarvt bereits jeglichen Mythos von einer „unschuldigen“, asexuellen Kindheit. Die Entwicklung und Organisation des sexuellen Triebes und seiner Abkömmlinge wurde zu einem zentralen Forschungsschwerpunkt Sigmund Freuds (1905, Ausg. 1972 b). Mit Hilfe der psychoanalytischen Methode leitete er vornehmlich aus den (wieder) bewußt werdenden Vorstellungen, Phantasien und Erinnerungen seiner Patienten gesetzmäßige Abfolgen der kindlichen Triebentwicklung ab. Die dabei erhobenen Materialien veranlaßten ihn, das Postulat des polymorph perversen Kindes aufzustellen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • Toni Reinelt
    • 1
    • 2
  1. 1.Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und JugendaltersWienÖsterreich
  2. 2.Interfakultäres Institut zur Sonder- und Heilpädagogik der Universität WienWienÖsterreich

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