Advertisement

Die aktive Imagination

  • W. Krucker
Chapter
  • 16 Downloads

Zusammenfassung

Schon Rudolf Steiner (1914) hat sich zum Thema aktive Imagination geäußert. Er unterscheidet neben der materiellen, inspirierten und der intuitiven Erkenntnis, die imaginative Erkenntnis. Bei dieser Erkenntnis fallt der Eindruck auf die äußeren Sinne, die »Sensation« weg. Nun erwirbt aber der Geheimschüler (sagen wir statt dessen »der Patient«) die Fähigkeit, Bilder zu formen, auch wo keine Sinnesgegenstände vorhanden sind. Es muß dann bei ihm an die Stelle des äußeren Gegenstandes etwas anderes treten. Dies ist die Imagination. Sie ist so lebhaft und wahr wie die Sinnesbilder, nur kommt sie nicht vom »Materiellen«, sondern vom »Seelischen«. Es gehört eine sorgfältige Schulung dazu, innerhalb dieser höheren Bilderwelt Täuschung und Wirklichkeit zu unterscheiden. Die Entscheidung darüber, was auf höherem Gebiete »wirklich« ist, was nur Illusion (sagen wir Phantasie) ist, kann nur von der Erfahrung kommen. Man muß zuerst die Quelle der Phantastik ganz verstopfen, dann kann man erst zur Imagination kommen. Annäherungsweies kommt es der Sache am nächstern, wenn man sagt, daß in der imaginären Welt alles so zum Menschen spricht, wie ween esunmittelbar intelligent wäre

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • W. Krucker
    • 1
  1. 1.Psychologe Sozialpsychiatrische Beratungsstelle Region WilWilSchweiz

Personalised recommendations