Advertisement

Einführung

Zusammenfassung

Trotz weiterer Entwicklung hochdifferenzierter technischer Methoden bei Diagnostik und Therapie wird in den letzten Jahren deutlich, daß nicht „mehr Gesundheit“erzielt wird. Steigende Kosten im Gesundheitswesen bedingen dabei keineswegs eine Abnahme der Arbeitsunfähigkeit oder krankheitsbedingter Soziallasten. Wo sind die Ursachen zu suchen? Ein Grund hierfür ist sicherlich die in den letzten Jahrzehnten geübte Passivität in der Verantwortlichkeit gegenüber eigener Gesundheit. Man huldigt der weit verbreiteten Ansicht, daß eine „gründliche Untersuchung“oder ein „Check-up“ausreiche, allgemeine Leistungsfähigkeit zu erhalten. Viele Bürger bedienen sich eines Gesundheitssystems, dessen diagnostische und therapeutische Möglichkeiten einschließlich großzügiger Kuren eine Eigenverantwortlichkeit oder gar Verhaltensänderung weitgehend überflüssig zu machen scheinen. Zu Lasten der gesetzlichen Versicherungsträger abgerechnete ärztliche Leistungen und damit Kosten im Gesundheitswesen steigen weiter an, im stationären Bereich der Krankenversorgung stärker als im ambulanten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Illich I (1975) Die Enteignung der Gesundheit. Rowohlt, HamburgGoogle Scholar
  2. Kirchner H-G (1982) Die Gesundheitsberatung in der Allgemeinpraxis. Med Dissertation, Universität MünchenGoogle Scholar
  3. Troschke J von, Stößel U (1981) Möglichkeiten und Grenzen ärztlicher Gesundheitsberatung. Gesomed, Freiburg i. Br.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • K. Jork

There are no affiliations available

Personalised recommendations