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Die Darstellung des Ureters auf dem Niveau der Iliakakreuzung — Ein Beitrag zur sonographischen Differentialdiagnose der Harnstauungsniere

  • R. Tismer
  • M. Fissenewert
  • V. Westermann
Conference paper

Zusammenfassung

Eine Abflußbehinderung in den ableitenden Harnwegen ruft einen Anstieg des in-traluminalen Druckes und konsekutiv eine Dilatation der Hohlorgane hervor [3]. Aufgabe der Sonographie und Röntgendiagnostik ist es, die Harnstauungsniere nachzuweisen und die Höhe und Ursache der Obstruktion zu klären [1, 2, 5, 6]. Dabei läßt sich sonographisch ein erweiterter Harnleiter in seinem proximalen Drittel nach dem Abgang aus dem Pyelon und unmittelbar prävesical durch das akustische Fenster einer gefüllten Harnblase gut darstellen [2]. Die sonographische Erfassung des Ureters in seinem mittleren bis distalen Drittel ist indes auch bei Patienten mit Harnstauungsniere wegen einer starken Überlagerung durch Darminhalt oder der großen Variabilität des Harnleiterverlaufs oft schwierig. Da der auf der Vorderfläche des Psoas nach kaudal ziehende Ureter die A. und V. iliaca ventral überkreuzt (Abb. 1 [4]) und die großen iliakalen Gefäße für die Sonographie des kleinen Beckens konstante, gut darzustellende Bezugsstrukturen bilden, soll geprüft werden, ob und wie häufig bei obstruktiver Uropathie ein di-latierter Ureter auf dem Niveau der Iliakakreuzung nachweisbar ist.

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Copyright information

© Springer-Verlag 1987

Authors and Affiliations

  • R. Tismer
  • M. Fissenewert
  • V. Westermann

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