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Prospektive Cholestasestudie II. Untersuchungen zur diagnostischen Strategie

  • G. Börsch
  • M. Wegener
  • G. Schmidt
  • B. Wedmann
  • K. H. Beckers
Conference paper

Zusammenfassung

Die wissenschaftliche Cholestaseliteratur enthält überwiegend Untersuchungen zum reinen Methodenvergleich wie Sonographie versus CT und andere. Seltener, aber mindestens ebenso wichtig sind Versuche, Diagnosestrategien zu bewerten. Hierbei kommt es nicht allein auf den absoluten Aussagewert einer Methode an, sondern vor allem auf ihre relative diagnostische Bedeutung an der jeweiligen Stelle einer Kette von Tests, an der die Methode eingesetzt wird. In der Cholesta-sediagnostik beginnt die diagnostische Kette stets mit der klinischen Beurteilung, an die sich die hepatobiliäre Ultrasonographic anschließt. Für das weitere Vorgehen stehen dann noch die nichtinvasive Computertomographie und Choleszinti-graphie sowie die invasive ERC und PTC zur Verfügung. Für die Entwicklung einer rationellen Diagnosestrategie bei Cholestasen sind vor allem 2 Fragekomplexe zu klären: 1. Wie weit muß die Kette der zur Verfügung stehenden Diagnoseverfahren ausgeschöpft werden, wenn bereits die klinische Beurteilung (Klinik) und Ultrasonographic (US) übereinstimmend für bzw. gegen eine mechanische biliäre Obstruktion sprechen? 2. Welche weitere Reihenfolge der Diagnoseverfahren ist rationell, wenn sich aus Klinik und Ultraschall divergierende Beurteilungen hinsichtlich einer mechanischen Cholestase ergeben?

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • G. Börsch
  • M. Wegener
  • G. Schmidt
  • B. Wedmann
  • K. H. Beckers

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