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Die fetale supravesikale Stenose: Diagnostik und Normwerte

  • G. Bernaschek
  • A. Schaller
Conference paper

Zusammenfassung

Echographische Screening-Untersuchungen ermöglichen in den letzten Jahren in zunehmendem Maße die präpartale Diagnostik der Folgezustände von Stenosen des harnableitenden Systems. Während bei den infravesikalen Stenosen auch die Harnblase mitbetroffen ist und schon auf den ersten Blick als Megazystis imponiert, weisen supravesikal gelegene Abflußbehinderungen meist eine unauffällige Blasendynamik auf. Derartige, im Bereich des Ureters gelegene Engstellen führen zunächst zu ein- bzw. beidseitigen Hydronephrosen, wobei morphologisch zwischen einem mehr extrarenal und einem mehr intrarenal entwickelten Nierenbekken bzw. dessen Ausweitung unterschieden werden kann; letzteres leistet naturgemäß der Druckatrophie des Nierenparenchyms Vorschub. Die Entstehung eines Hydroureters ist von der Höhenlokalisation des supravesikalen Abflußhindernisses abhängig, wobei der Ausweitung (Dilatation) und Verlängerung durch Schleifenbildung (Elongation) eine Wandhypertrophie des Harnleiters vorausgeht.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag 1987

Authors and Affiliations

  • G. Bernaschek
  • A. Schaller

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