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Epidemieprognosen auf der Grundlage Biometeorologischer Beziehungen

  • Harald Schrödter
Part of the Hochschultext book series (HST)

Zusammenfassung

Bei der zunehmenden Industrialisierung der Landwirtschaft und dem nicht zuletzt durch die Kostensteigerung auf dem Energie- und Rohstoffsektor bedingten Zwang zur Rationalisierung des landwirtschaftlichen Produktionsprozesses spielen Pflanzenschutzmaßnahmen zweifellos eine entscheidende Rolle. Wichtigstes Kriterium für einen gezielten, ökonomisch wie ökologisch vertretbaren und damit minimalen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist die wirtschaftliche Schadensschwelle, d.h. diejenige Dichte an Schaderregern, bei der die Schäden die Kosten einer Bekämpfung zu überschreiten beginnen und daher Bekämpfungsmaßnahmen überhaupt erst sinnvoll werden. Diese Schadensschwelle ist aber nicht nur von vorgegebenen Bedingungen wie Standort, Sorte, pflanzenbaulicher Intensität, Erzeugerpreis, Behandlungskosten etc. abhängig, sondern auch von biometeorologischen Faktoren in ihrer Wirkung auf das epidemische Geschehen, so daß der Epidemieprognose unter Berücksichtigung dieser Faktoren eine besondere Bedeutung zukommt. Gerade die starke Abhängigkeit zahlreicher Pflanzenkrankheiten bzw. ihrer Erreger von der Witterung hat von jeher zu dem Versuch angeregt, die Kenntnisse über diese Abhängigkeit dazu zu benutzen, Verfahren der Epidemieprognose zu erarbeiten.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • Harald Schrödter
    • 1
  1. 1.BraunschweigDeutschland

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