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Sprache und kortikale Repräsentation

  • Angela D. Friederici
Chapter
Part of the Lehr- und Forschungstexte Psychologie book series (LEHRTEXTE, volume 23)

Zusammenfassung

Dem hier vorgestellten Parallel-Interface-Modell liegen — wie bereits angedeutet — nicht nur Annahmen über die biologischen Prädispositionen für die Entwicklung des Sprachsystems zugrunde, sondern es macht auch Aussagen zu dem Verhältnis von Sprache und deren Repräsentation im Gehirn. Es nimmt an, daß es einen systematischen Zusammenhang zwischen dem zu beobachtenden Sprachverhalten und dessen Repräsentation im Gehirn gibt. Sofern die Sprachfähigkeit, das heißt die Möglichkeit zur Repräsentation des Sprachsystems, als ein spezifisches biologisches Attribut des Menschen angesehen werden kann, ist es plausibel, sowohl normales als auch neurologisch bedingtes abweichendes Sprachverhalten als Reflexion dieser Fähigkeit zu interpretieren. Inwieweit neurologisch bedingte Abweichungen im Rahmen von Modellen normaler Sprachverarbeitung interpretierbar sind, ist an anderer Stelle ausführlich diskutiert worden (Friederici, 1984).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • Angela D. Friederici
    • 1
  1. 1.Max-Planck-Institut für PsycholinguistikNijmegenThe Netherlands

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