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Modelle des Sprachverstehens

  • Angela D. Friederici
Part of the Lehr- und Forschungstexte Psychologie book series (LEHRTEXTE, volume 23)

Zusammenfassung

Für die Interpretation einer gesprochenen Äußerung stehen dem Hörer hypothetisch vier Wissensquellen zur Verfügung: die akustisch-phonetische, die syntaktische, die semantische und die pragmatische. Die letztliche Repräsentation eines Satzes resultiert aus dem Zusammenspiel dieser Wissensquellen. Jedes Modell, das den Sprachverstehensprozeß adäquat beschreiben will, wird diskutieren müssen, wie dieses Zusammenspiel im einzelnen aussieht. Es wird die einzelnen Prozeßschritte definieren müssen, die beginnen, wenn ein Hörer akustisch einen Laut wahrnimmt bis zu dem Augenblick, in dem er über eine inhaltliche Repräsentation einer Äußerung verfügt. Die bis zum heutigen Zeitpunkt vorgelegten Modelle, die diese Prozesse abbilden wollen, lassen sich grob in drei Gruppen einteilen: in solche, die innerhalb der Theorie der generativen Grammatik definiert wurden, sowie in jene, die die Verarbeitungsschritte als serielle und/oder autonome Prozesse ansehen und jene, die eine parallele Verarbeitung auf den Prozeßebenen und Interaktionen zwischen ihnen zulassen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • Angela D. Friederici
    • 1
  1. 1.Max-Planck-Institut für PsycholinguistikNijmegenThe Netherlands

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