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Möglichkeiten und Grenzen der Ultraschalldiagnostik am Bewegungsapparat des Sportlers

  • H. Mellerowicz
  • K. Halbhübner
Conference paper

Zusammenfassung

Die ständige Zunahme sportlicher Aktivitäten im Breiten- wie im Leistungssport haben zu einer ansteigenden Zahl von Verletzungen geführt. Da diese in der überwiegenden Zahl die Weichteile betreffen, kommt hier der Diagnostik und Therapie ein besonderer Stellenwert zu. Bisher erfolgte die Untersuchung durch Inspektion, Palpation und Perkussion mit einer m.o.w. subjektiven Bewertung, die insbesondere von der Erfahrung des Untersuchers abhing. Durch die Impulsechosonographie können Schnittbilder der Weichteile angefertigt werden, wodurch eine objektivere reproduzierbare Darstellung erreicht wird. Für Orthopädie, Traumatologie und Sportmedizin besteht dadurch die Möglichkeit der bildlichen Darstellung von Weichteilverletzungen und Schäden an: Muskeln, Sehnen, Sehnenansätzen, Bursen, Zysten und an den Gelenken. Gegenüber anderen Verfahren der Weichteildiagnostik wie Röntgen, Xeroradiographie und insbesondere Computertomographie unterscheidet sich die Ultraschalldiagnostik durch die unschädliche Untersuchung bei geringem zeitlichen und apparativen Aufwand. Weiterhin wird eine dynamische Untersuchung ermöglicht, die der sportmedizinisch relevanten Beurteilung der Funktion entgegenkommt. Die Grenzen der Untersuchungsmöglichkeit ergeben sich bei den heutigen technischen Möglichkeiten bei der Abklärung von Strukturen, die kleiner sind als 1 mm, und durch die häufig geringe Spezifität der Befunde, da nur Aussagen über die Schalldichte der Strukturen gemacht werden können.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • H. Mellerowicz
    • 1
    • 2
  • K. Halbhübner
    • 1
    • 2
  1. 1.Orthopädische Klinik und PoliklinikFU BerlinDeutschland
  2. 2.Leistungszentrum Berlin — SportmedizinDeutschland

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