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Diskussion

  • J. Ennker
Chapter
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Part of the Fortschritte der Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie book series (FORTSCHR.HERZ, volume 2)

Zusammenfassung

In den chirurgischen Fächern und damit auch in der Thorax- und Kardiovaskularchirurgie gibt es eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten für Gewebeklebstoffe. Im Zuge des technischen Fortschrittes sowie der Entwicklung neuerer Klebstoffe, die den speziellen Erfordernissen der jeweiligen operativen Situation genügen, wird die Bedeutung von Gewebeklebstoffen noch zunehmen. Klebstoffe, die in einem biologischen Umfeld eingesetzt werden, müssen neben einer adäquaten Biokompatibilität, d. h. einer zu vernachlässigenden lokalen und systemischen Toxizität, auch in einer überschaubaren Zeitspanne abgebaut werden. Zudem wird von ihnen eine Vereinfachung des operativen Vorgehens — etwa durch eine gute Klebfestigkeit oder eine Verhärtung der Oberflächenstruktur z. B. dissezierter Aortenwandschichten — gefordert. Ein gutes Beispiel für einen den speziellen operativen Erfordernissen angepaßten Gewebekleber ist der Gelatine-Resorcin-Form-aldehyd-Klebstoff. Mit seiner Hilfe konnte eine erhebliche Reduktion der Letalität bei der Operation akuter Aortendissektionen erreicht werden. Aufgrund des hohen toxischen Potentials der Formaldehydkomponente wurde diese Anfang der 80er Jahre gegen eine Kombination von aliphatischen Dialdehyden, nämlich Pentandial und Ethandial, ausgetauscht Dieses neu geschaffene Klebsystem wurde bereits im Bereich der Unfallheilkunde bei Klebungen an Knochenfragmenten hinreichend untersucht.

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG, Darmstadt 1994

Authors and Affiliations

  • J. Ennker
    • 1
  1. 1.Deutsches Herzzentrum BerlinBerlinDeutschland

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