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Erfahrungen mit Blutkardioplegie: Ein Vergleich zweier Applikationsmethoden

  • T. Warnke

Zusammenfassung

Die Blutkardioplegie als myokardiale Protektion bei Herzoperationen nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Die Methodik beruht auf den experimentellen und klinischen Arbeiten von Buckberg. Auch Kirklin zeigt 1988 in einer Studie an über 7 000 Patienten, daß bei einer Ischämiezeit von mehr als 60 Minuten die postoperative Letalität bei Myokardprotektion durch Blutkardioplegie im Gegensatz zu einer Myokardprotektion mit kristalloiden Lösungen nahezu konstant bleibt. Dieser Aspekt wird zunehmend wichtiger, da das Patientengut in der Herzchirurgie sich im Hinblick auf Alter, Koronar- und Myokardstatus und auch durch zunehmenden Einsatz der PTCA negativ verändert hat. Daraus folgt die Tatsache, daß man bei den heutigen Operationen unter EKZ mit z. T. sehr langen Abklemmzeiten bzw. Ischämiezeiten rechnen muß und sich dort natürlich die Frage nach der bestmöglichen Myokardprotektion ergibt.

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG Darmstadt 1992

Authors and Affiliations

  • T. Warnke
    • 1
  1. 1.Klinik für GefäßchirurgieKlinikum BarmenWuppertal 2Deutschland

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