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Debye-Hückel-Grenzgesetz

  • Rolf Haase
Part of the Grundzüge der Physikalischen Chemie in Einzeldarstellungen book series (2778, volume 5)

Zusammenfassung

Verdünnt man eine Elektrolytlösung so sehr, daß ohne die Ladungen der Ionen eine ideal verdünnte Lösung vorliegen würde, so gilt für den Aktivitätskoeffizienten γi einer beliebigen Ionenart i (Ladungszahl zi, Molalität mi) folgende Gesetzmäßigkeit, die Debye und Hückel 1) auf molekularstatistischem Wege abgeleitet haben 2):
$$ \ln {{\gamma }_{i}} \equiv - bz_{i}^{2} {{(I/{{m}^{ + }})}^{{1/2}}}$$
(13.1)
Mit
$$ {{m}^{ + }} \equiv 1 mol/kg, I \equiv \frac{1}{2}\sum\limits_{i} {z_{i}^{2}} {{m}_{i}},$$
(13.2)
$$b \equiv {{(2\pi L\rho {{m}^{ + }})}^{{1/2}}}{{e}^{3}}{{(4\pi {{\varepsilon }_{o}}{{\varepsilon }_{r}}kT)}^{{ - 3/2}}}. $$
(13.3)
. Hierin sind L die Avogadro-Konstante, ρ die Dichte des Lösungsmittels, e die Elementarladung, ε o die elektrische Feldkonstante, ε r die Dielektrizitätszahl 3) des Lösungs-mittels, k die Boltzmann-Konstante 4) und T die Temperatur. Die Größe I heißt Ionenstärke 5). (I/m+ ist der Zahlenwert von I in der Einheit mol/kg.) Die dimensionslose Größe b, die nur von der Temperatur und (geringfügig) vom Druck ab­hängt, wird Debye-Hückel-Konstante genannt.

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Literatur

  1. 1).
    P. Debye und E. Hückel, Phys. Z. 24, 185 (1923).Google Scholar

Copyright information

© Dr. Dierich Steinkopff Verlag GmbH & Co KG, Darmstadt 1986

Authors and Affiliations

  • Rolf Haase
    • 1
  1. 1.Rheinisch-Westfälischen Technischen HochschuleAachenDeutschland

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