Der Einfluß einer tokolytischen Therapie auf fetale echokardiographische Parameter

  • W. D. Hiltmann
  • W. Wiest
Conference paper

Zusammenfassung

1977 konnte von Wiest et al. (5) aus unserer Arbeitsgruppe gezeigt werden, daß das Betamimetikum Fenoterol die menschliche Plazenta passiert und im Feten verstoffwechselt wird. Nachdem die Wirkung der Betamimetika auf das maternale kardiovaskuläre System weitgehend bekannt sind, stellt sich nun die Frage nach den fetalen kardiovaskulären Wirkungen dieser Substanzen. Aus den oben genannten Untersuchungen geht hervor, daß die Konzentration von Fenoterol im Feten um ein Vielfaches unter der maternalen Konzentration liegt. Der einzige klinische Routineparameter des fetalen kardiovaskulären Systems, die fetale Herzfrequenz, ändert sich unter der klinisch üblichen Dosierung der Betamimetika nach unseren Meßergebnissen nicht signifikant. (3, 4) In der Literatur widersprechen sich die verschiedenen Autoren. (1) Ist also die Konzentration der Wirksubstanz im Feten zu gering, um eine fetale kardiale Betastimulation zu entfalten, oder ist die Organbesetzung und Empfindlichkeit der Betarezeptoren des fetalen Herzens zu gering? Der Zugang zum menschlichen fetalen kardiovaskulären System gelingt heute nicht invasiv über die fetale Echokardiographie und mit Hilfe der gepulsten Dopplersonographie.

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Literatur

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG, Darmstadt 1986

Authors and Affiliations

  • W. D. Hiltmann
    • 1
  • W. Wiest
  1. 1.Universitäts-Frauenklinik der stadt. KrankenanstaltenMannheimGermany

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