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Therapiesicherheit mit Basistherapeutika

  • Ingo Stroehmann
Conference paper

Zusammenfassung

Obwohl der therapeutische Nutzen der sogenannten Basistherapeutika (RID = Remissions-induzierende Drogen) sicher außer Zweifel steht, gibt es kaum eine Erkrankung, bei der die Therapie so in das Zwielicht vor allem bei der Presse geraten ist, wie die der rheumatoiden Arthritis (RA). Ursache ist neben einer gewissen journalistischen Sensationsgier sicher aber auch die erhebliche Nebenwirkungsrate bei einer häufig nicht ausreichenden Wirkung der RIDs. Man kann sicher formulieren, daß von keiner der bekannten RIDs eine hundertprozentige Wirkung erwartet werden kann, eher kann man froh sein, wenn die Hälfte der Patienten eine gute Wirksamkeit zeigt. Das bedeutet dann aber auch, daß sich der gesamttherapeutische Nutzen durch mangelnde Wirkung und häufig auftretende Nebenwirkungen reduziert auf den sogenannten therapeutischen Nettoeffekt. Eine weitere Schwierigkeit in der Kalkulation der therapeutischen Strategie ist die Tatsache, daß erhebliche individuelle Differenzen der einzelnen Patienten in der Entwicklung von Wirkung und Nebenwirkung zu beobachten sind. Dieses unterschiedliche Ansprechen auf RIDs ist zudem nicht vorhersehbar, sowohl was die Art der Erkrankung, ihren Schweregrad als auch Alter, Geschlecht, Rasse, Beruf etc. des Patienten angeht. Mit anderen Worten, Therapieempfehlungen im Sinne einer fest umrissenen Strategie lassen sich kaum ausarbeiten wegen der erheblichen Variabilität des individuellen therapeutischen Ansprechens.

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG, Darmstadt 1986

Authors and Affiliations

  • Ingo Stroehmann
    • 1
  1. 1.Bonn 2 (Bad Godesberg)Germany

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