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Szintigraphische Aspekte bei kongestiven Cardiomyopathien (COCM)

  • O. Pachinger
  • E. Ogris
  • H. Sochor
  • P. Probst
  • G. Joskowicz
  • H. Zasmeta
  • F. Kaindl
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Kreislaufforschung book series (2849, volume 44)

Zusammenfassung

Bei 29 Patienten mit COCM, 13 Normalpersonen (N) und 12 Pat. mit ischämi­scher Cardiomyopathie (ICM) wurde die quantitative 201-Thalliumszintigraphie vergleichend untersucht. Die Funktion des rechten Ventrikels (RV) sowie des lin­ken Ventrikels (LV) wurde einschließlich einer quantitativen Analyse der regiona­len Wandbewegung ermittelt. Bei COCM war die Größe der Tl-Defekte immer klei­ner als 20 % und die Tl-Speicherung im Bereich der Defekte war signifikant höher als bei jenen mit coronarer Ätiologie. Das regionale Tl-Verteilungsmuster war zwi­schen N und COCM nicht unterschiedlich. Die Tl-Aufnahme bezogen auf das Re­ferenzareal war jedoch durchwegs vermindert (p < 0,05). 80 % aller Pat. mit COCM hatten szintigraphisch die freie rechtsventrikuläre Wand dargestellt. Es bestand kei­ne Korrelation zwischen der szintigraphisch gemessenen Dicke und dem Ausmaß der Druckbelastung im RV. LVEF war bei COCM und ICM signifikant unterschied­lich gegenüber N (p < 0,01).

Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag GmbH & Co. KG Darmstadt 1978

Authors and Affiliations

  • O. Pachinger
    • 1
  • E. Ogris
    • 1
  • H. Sochor
    • 1
  • P. Probst
    • 1
  • G. Joskowicz
    • 1
  • H. Zasmeta
    • 1
  • F. Kaindl
    • 1
  1. 1.Kardiologische Universitätsklinik und NuklearmedInstitut des Krankenhauses LainzAustria

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