Computerkonforme Messung und Darstellung der elektrischen Herzfelder als Gradienten Maps: Bisherige Ergebnisse der Auswertung

  • K. Maldener
  • F. A. N. Kienle
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Kreislaufforschung book series (2849, volume 44)

Zusammenfassung

Kardiale elektrische Feldmessungen an der Körperoberfläche mit einem Netzraster von 25 und mehr Elektroden ergeben eine zunächst schwer überschaubare Menge von Einzeldaten. Die computermäßige Summation örtlicher Vektormagni- tuden anstelle von Kurvenamplituden unterschiedlichen Vorzeichens ergibt eine einzige Kurve für das gesamte Meßfeld, bei der keiner der Beiträge der örtlichen Elektroden „verlorengeht“-durch Kompensation von entgegengesetzt gerichteten Ausschlägen anderer Elektroden. Für 2 Patientenkollektive wurde der Repolarisa- tionsteil verglichen mit dem Normalverlauf. Gruppe 1: 246 Patienten mit Angina pectoris-Beschwerden, Arrhythmien, paroxysmalen Tachycardien, pathologischen Laborwerten und pathologischem Standard-Ekg; Gruppe 2: 229 Patienten mit gleichartigen Symptomen und Befunden, jedoch mit normalem Standard-Ekg. An beiden Patientengruppen wurden insgesamt 894 Gradientenfeld-Messungen durchgeführt und statistisch ausgewertet. Ergebnis: Gruppe 1 (mit pathol Standard-Ekg) 84,1% pathologisch eingestuft, Gruppe 2 (mit normalem Standard-Ekg) 74,7% pathologisch eingestuft. Diskussion des hohen Prozentsatzes mit pathologischem Befund im Repolarisationsteil der Gradienten-Feldmessungen bei gleichzeitig normalem Standard-Ekg.

Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag GmbH & Co. KG Darmstadt 1978

Authors and Affiliations

  • K. Maldener
    • 1
  • F. A. N. Kienle
    • 1
  1. 1.Herzklinik KarlsruheGermany

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