Differenzierung von Koronar- und Myokardfaktor als Ursache des erhöhten Belastungspulmonaldruckes

  • J. Slany
  • G. Kronik
  • H. Mösslacher
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Kreislaufforschung book series (2849, volume 44)

Zusammenfassung

Zur Unterscheidung von ischämie und narbenbedingten linksventr. Funktionsstörungen wurden bei 14 Pat. mit kongestiven Kardiomyopathien (A), 20 Pat. mit Infarktnarben und ausschließlich infarktbezogenen Koronarveränderungen (B) und 34 Pat. mit Koronarinsuffizienz (C) der diast. Pulmonaldruck dem Druckfrequenzprodukt (DFP) in 1-Min.-Abständen während symptomenlimitierter Ergometrie gegenübergestellt. Gruppe A und B unterschieden sich nicht hinsichtlich des diast. Pulmonaldrucks in Ruhe (PAEDPR) und während Belastung (PAEDPmax) sowie der maximalen Wattstufe. Gruppe B und C unterschieden sich nicht bez des PAEDPR, der PAED Pmax war in Gruppe C signif. höher als in Gruppe B (34,7 ± 5,1 gegenüber 31,6±7,1;p<0,05), wärend die Leistung geringer war (66 ± 26 Watt gegenüber 83 ± 24 W; p < 0,05). Für Gruppe B und 10 weitere entsprechende Fäe fand sich eine signif. Korrelation (p < 0,001) zwischen der EF und der PAEDPmax, die durch ein Polynom 3. Grades zu beschreiben war. In Gruppe A und B zeigten sich relativ lineare Beziehungen zwischen dem PAEDP und dem DFP wärend der Belastung, in Gruppe C kam es nach Überschreiten eines kritischen DFP zu einem plöichen, gegenüber Gruppe B signif. steileren Anstieg des PAEDP. ein besonders steiler Anstieg von > 10 mmHg wärend einer Zunahme des DFP von < 20 x 102 wies auf kritische Stenosen im Stamm oder beiden Hauptästen der linken KA hin.

Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag GmbH & Co. KG Darmstadt 1978

Authors and Affiliations

  • J. Slany
    • 1
  • G. Kronik
    • 1
  • H. Mösslacher
    • 1
  1. 1.I. Med. Univ. KlinikWienAustria

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