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Abstraktionshierarchie eines therapierelevanten gestalttheoretischen Konstrukts „Persönlichkeit“

  • Hans-Jürgen Walter
Part of the Uni-Taschenbücher book series (2809, volume 677)

Zusammenfassung

Im Rahmen der Gestalttheorie ist der allgemeinste Begriff für ein Konstrukt zur Erfassung der menschlichen Persönlichkeit zweifellos die „Tendenz zur guten Gestalt“ (zur Differenzierung vgl. I). Schon 1933 zählt Helson (Hofstätter, 1957, S. 151) 114 Gestaltgesetze auf, in denen sich diese allgemeine Tendenz konkret manifestiert (vgl. den Versuch einer Systematisierung solcher Gesetzmäßigkeiten in I; vgl. hier in II, 2.3); die meisten von ihnen beziehen sich — entsprechend dem damaligen Forschungsschwerpunkt der Gestalttheorie — auf die optische Wahrnehmung des Menschen, ließen sich aber zumeist ebenso im Bereich des Denkens, des Gedächtnisses, des Lernens und des Fühlens nachweisen. In allen Bereichen handelt es sich um das Phänomen, daß (optisch oder mit anderen Sinnen) wahrgenommene Gegebenheiten stets in Relation zu Wahrnehmungs-, Denkoder Fühl-Gestalten erkannt oder bewertet werden, die durch formale Kriterien der Ordnung (d.h. auch: der Sinnhaftigkeit) ausgezeichnet sind (vgl. S. 25).

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© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag GmbH & Co. KG, Darmstadt 1977

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  • Hans-Jürgen Walter

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