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Ergänzende Erörterung grundlegender Konzepte der Gestalttheorie: Aspekte der Tendenz zur guten Gestalt

  • Hans-Jürgen Walter
Part of the Uni-Taschenbücher book series (2809, volume 677)

Zusammenfassung

Goldstein zeigt, daß die Prinzipien der ganzheitlichen und gestalttheoretischen Betrachtungsweisen nicht nur für den psychischen Bereich gelten, sondern daß ebenso der gesamte Organismus nach solchen Grundgesetzen der Organisation und Dynamik funktioniert. Die Ganzheitlichkeit des Physischen und die des Psychischen sind nun jedoch keine für sich abgeschlossenen und voneinander isolierten Gebiete. Sie werden vielmehr von der sie natürlich vereinenden Einheit Mensch in einen dynamischen Funktionszusammenhang gestellt, in dem sie isomorph zueinander bestehen und sich wechselseitig beeinflussen können. Fritz Perls (1947, 1975; —, Hefferline, Goodman, 1951) greift diese Tatsache konstruktiv auf und macht sie zu einem der Grundpfeiler der von ihm entwickelten Gestalt-Therapie, indem er aus einem Teil der Erkenntnisse Goldsteins therapeutische Methoden entwickelt. So übernimmt er von Goldstein direkt die Konzepte der organismischen Einheit, der spontanen Organisation und der Katastrophenreaktion (als der Tendenz zur guten Gestalt entgegengesetztes Verhalten). Und er weitet u. a. Goldsteins Konstrukt der Selbstregulation aus, um das Phänomen der vegetativen Homöostase für die Therapie nutzbar zu machen.

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag GmbH & Co. KG, Darmstadt 1977

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  • Hans-Jürgen Walter

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