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Die Umsetzung der zwölf Antworten in therapeutische Praxis: Erörterung, Beispiele und Vergleiche zwischen verschiedenen Ansätzen

  • Hans-Jürgen Walter
Part of the Uni-Taschenbücher book series (2809, volume 677)

Zusammenfassung

„Soweit für die Arbeit am Lebendigen sich überhaupt Regeln aufstellen lassen, können sie niemals starre Vorschriften, niemals Rezepte im strengen Sinn des Wortes sein, die jeweils eine eindeutig bestimmte Verfahrensweise als ein für allemal Erfolg verbürgend festlegen. Allenfalls können sie entweder weit gefaßte Rahmenanweisungen sein; diese geben dann lediglich an, was auf keinen Fall zum Ziel führt, und was unbedingt vermieden werden muß, um den Gegenstand der Arbeit nicht von vornherein zu zerstören oder sonstwie, etwa durch Verbauen des eigenen Weges, das ganze Bemühen zunichte zu machen. Oder, wenn die Regeln mehr ins einzelne und positive gehen, können sie grundsätzlich nur Hinweise auf Bedingungszusammenhänge zwischen gewissen Abwandlungen der Arbeitsbedingungen: der Verfassung, der Verhaltensweise und der Lebensumstände des behandelten Wesens einerseits und gewissen Abwandlungen der anzuwendenden Verfahren andererseits enthalten. Diese Art von Regeln kann man allerdings — im Gegensatz zur Ausführung einer starren Vorschrift — nur bei wirklichem Verständnis der Aufgabe und nur in ununterbrochener Fühlung’ mit dem Gegenstand des Bemühens sinngemäß befolgen“ (Metzger, 1962, S. 78).

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© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag GmbH & Co. KG, Darmstadt 1977

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  • Hans-Jürgen Walter

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