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Ferromagnetische Halbleiter als Interferenzschichten

  • Werner Pepperhoff
  • Hans-Heinrich Ettwig
Part of the Wissenschaftliche Forschungsberichte book series (WIFO, volume 73)

Zusammenfassung

Die seit einigen Jahren bekannten „ferromagnetischen Halbleiter“ zeichnen sich — wie in so manchen physikalischen Eigenschaften — auch in ihrem optischen Verhalten in besonderer Weise aus: Sie besitzen in der Nähe ihrer Curie-Temperaturen eine sehr große Faraday-Drehung und weisen in diesen Temperaturbereichen eine starke Beeinflussung ihrer Absorption durch äußere Magnetfelder auf. Als Halbleiter besitzen sie eine „Absorptionskante“, so daß sie im Wellenlängenbereich oberhalb dieser Kante lichtdurchlässig sind, während mit abnehmender Wellenlänge die Absorption mehr und mehr zunimmt (s. S. 20). Die spektrale Lage dieser Absorptionskante erfährt durch äußere Magnetfelder eine z. T. sehr beträchtliche Rotverschiebung. Sie beträgt z. B. für Europiumsulfid bei 18°K (Tc = 16 °K) in einem Feld von 19 kOe Δλ = 25 nm (12). Besonders eingehend sind die optischen Eigenschaften der Europiumchalkogenide untersucht. Sie finden als aufgedampfte Interferenzschichten zur mikroskopischen Beobachtung von Supraleitungsstrukturen eine interessante Anwendung, und es scheint, daß sich dieser ersten Anwendung noch zahlreiche weitere im Rahmen der Interferenzschichten-Mikroskopie anschließen werden.

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff, Darmstadt 1970

Authors and Affiliations

  • Werner Pepperhoff
    • 1
  • Hans-Heinrich Ettwig
    • 1
  1. 1.Mannesmann-ForschungsinstitutDuisburg-HuckingenDeutschland

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