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Der Internationale Seegerichtshof

Chapter
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Part of the Heidelberger Jahrbücher book series (HJB, volume 42)

Zusammenfassung

Jede Darstellung über den Intemationalen Seegerichtshof führt zu der Frage, ob es möglich ist, Binnenländer, zumal in Deutschland, für die See zu interessieren, wird doch Deutschen immer wieder vorgeworfen, eher land- als seeorientiert zu sein. Ein Titel „Seefahrt tut not“ konnte nur in Deutschland Aufsehen erregen, in England wäre er eine Selbstverständlichkeit gewesen. Ich habe mich allerdings mit der Feststellung getröstet, daß gerade nicht die Küstenregionen, sondem das Binnenland den größeren Beitrag zur maritimen Geschichte Deutschlands geleistet hat. Die meisten der bekannten Admiräle stammten nicht von der Küste (Scheer, von Tirpitz, von Trohta, Dönitz). Noch wichtiger ist, daß eine der wesentlichen meeresbezogenen Erfindungen, das U-Boot, von einem Österreicher entwickelt und zunächst am Bodensee ausprobiert worden ist. Also wage ich den Versuch; dabei berücksichtige ich, daß auch Nelson sich immer wieder den Unterschied zwischen Backbord und Steuerbord vergegenwärtigen mußte und daher jeder Leser Anspruch darauf hat, von der aus der Romantik der Teeklipper geborenen Fachsprache — die Sklavenschiffe, die in der Regel die schnellsten und schönsten Schiffe waren, wollen wir hier nicht erwähnen — verschont zu bleiben.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

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