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Reichsidee und Rätegedanke

Ricarda Huchs Vorstellungen von einer „Erneuerung durch Rückbesinnung“
Chapter
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Part of the Heidelberger Jahrbücher book series (HJB, volume 42)

Zusammenfassung

Daß der Beitrag, den Ricarda Huch für die Festschrift zur Wiedereröffnung der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Herbst 1945 verfaßte, unterdrückt wurde, ist seit langem bekannt. Der Sowjetischen Militäradministration sei dieser Beitrag (mit dem vielsagenden Titel „Der Grundwille des deutschen Volkes“2) nicht genehm gewesen, heißt es z.B. im Katalog der Marbacher Huch-Ausstellung3 von 1994. Die erste Auflage der Festschrift sei deshalb eingezogen und eingestampft und, trotz der Papierknappheit, eine zweite Auflage ohne ihren Text gedruckt worden. So ähnlich berichtet es auch Cordula Koepcke in ihrer jüngst erschienenen Huch-Biographie4. Alle stützen sich dabei auf die Anmerkungen in Band 11 der ,Gesammelten Werke‘ Ricarda Huchs, in denen es so zu lesen ist.5

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Literatur

  1. Martin Hürlimann, Ricarda Huch und der Reichsgedanke. In: Ricarda Huch. Persönlichkeit und Werk in Darstellungen ihrer Freunde., Berlin 1934, S. 163–164.Google Scholar
  2. Cordula Koepke, Ricarda Huch. Ihr Leben und ihr Werk., Frankfurt a.M. 1996, S. 278Google Scholar
  3. Ricarda Huch, Der große Krieg in Deutschland., Leipzig 1912–14Google Scholar
  4. Ricarda Huch, Luthers Glaube. Briefe an einen Freund., Leipzig 1916Google Scholar
  5. Ricarda Huch, Michael Bakunin und die Anarchie., Leipzig 1923Google Scholar
  6. Ricarda Huch, Deutsche Tradition., Weimar 1931.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

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