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Revitalisierung von Spenderlebern nach Kreislaufstillstand mittels venöser Sauerstoffpersufflation

  • S. Saad
  • Th. Minor
  • M. Nagelschmidt
  • Zh. X. Fu
  • I. Kötting
  • A. Paul
  • H. Troidl
  • W. Isselhard
Conference paper
Part of the Langenbecks Archiv für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume I/98)

Zusammenfassung

Ein zentrales Problem der klinischen Lebertransplantation ist der Mangel an geeigneten Spenderorganen. Als Spender kommen zu Zeit nur hirntote Patienten in Frage, deren Kreislauffunktion unter modernsten intensiv-medizinischen Maßnahmen künstlich bis zur Organentnahme aufrecht erhalten wird. Da diese Konstellation nur in 0,4% aller auftretenden Todesfälle vorliegt, ist die Bereitstellung von Spenderlebern zur Transplantation begrenzt. Ein möglicher Weg, den Organmangel zu reduzieren, ist die zusätzliche Rekrutierung von Organen nicht herzschlagender Spender (non heart beating donors), wie sie bei der Nierentransplantation schon klinisch erfolgreich eingesetzt wurde [1]. Die Verwendung einer Spenderleber nach Kreislaufstillstand ist jedoch durch die geringe warmischämische Toleranz der Leber limitiert. Ab einer Warmischämiezeit von 30 min reduziert sich die Überlebensrate des Organs nach Transplantation unter 20%, wobei die Kombination aus warmischämischer Schädigung und anschließender hypothermer Lagerung als besonders schädlich gilt [1]. Die Methode der venössystemischen Sauerstoffpersufflation (VSOP) zur Wiederbelebung von Spenderlebern nach Kreislaufstillstand wurde in einem in vitro Modell an Ratten bereits von Minor et al. erfolgreich angewandt [2]. In unserer Studie wurde die Möglichkeit der Revitalisierung von Lebern nicht herzschlagender Spender mit Hilfe der VSOP in einem Lebertransplantationsmodell am Schwein untersucht.

Resuscitation of livers procured from non heart beating donors by venous systemic oxygen gas persufflation

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • S. Saad
    • 1
  • Th. Minor
    • 3
  • M. Nagelschmidt
    • 2
  • Zh. X. Fu
    • 2
  • I. Kötting
    • 2
  • A. Paul
    • 2
  • H. Troidl
    • 2
  • W. Isselhard
    • 4
  1. 1.II. Lehrstuhl für ChirurgieUniversität KölnKölnDeutschland
  2. 2.II. Lehrstuhl für ChirurgieUniversität KölnDeutschland
  3. 3.Sektion Chirurgische Forschung, Klinik u. Poliklinik für ChirurgieUniversität BonnDeutschland
  4. 4.Institut für Experimentelle MedizinUniversität KölnDeutschland

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