Advertisement

Ausnahmen von der Regel: Praxisbeispiele für Abweichungen von der TA Siedlungsabfall

  • Udo Meyer

Zusammenfassung

Mit der TA Siedlungsabfall (TASi) hat der Gesetzgeber 1993 den Stand der Technik der Abfallbeseitigung und -Verwertung in einer Verordnung zusammengefaßt. Bezüglich der Ablagerung von Abfallen werden nicht nur Anforderungen an die technische Ausgestaltung der Deponie sowie an die Standortgegebenheiten definiert, sondern auch stoffbezogene Anforderungen an den Abfall selbst (stoffliche Barriere). Die im Anhang B der TASi enthaltenen Zuordnungswerte — insbesondere für den zulässigen Gehalt an organischer Substanz — sind für die meisten Abfalle nur durch eine thermische Behandlung zu erreichen1. Erwartungen, daß die TASi novelliert wird, haben sich zerschlagen; weder Bund noch die Mehrheit der Länder streben derzeit eine Änderung an.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Dettmer, Hamel (1996) Sicherung der Zentraldeponie Hannover, Wasser und Boden 3/96, S. 19 ffGoogle Scholar
  2. Ewer, W. (1996) Rechtsgutachten zur Frage der BindungsWirkung und Geltungsrahmen der TASi, im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Natur und Forsten des Landes Schles- wig-HolsteinGoogle Scholar
  3. Kix, Nernheim, Wendenburg (1996) Kommentar zum niedersächsischen Abfallgesetz, WiesbadenGoogle Scholar
  4. Meyer, Schneider, Wiegel (1996) Auswahlprozeß einer Restabfallbehandlung am Beispiel der Landeshauptstadt Hannover, Müll und Abfall, Heft 8/96Google Scholar
  5. Oest (1995) „Alles zu seiner Zeit“ - Niedersachsen setzt trotz TASi weiter auf die MBA, Müllmagazin 2/1995, S. 35–38Google Scholar
  6. Tiebel-Pahlke, C. (1996) Gute Aussichten gegen Ziffer 12 - zur Altdeponieregelung der TA Siedlungsabfall, in: Abfallwirtschaftsjournal 10/96Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Udo Meyer

There are no affiliations available

Personalised recommendations