Beruf und Berufsfindung

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Zusammenfassung

Der Anteil von Allergikern an der Bevölkerung wird zwischen 15% und 20% angegeben [2,9], der von Atopikern mit 15%–25% [1]. Nach Weber [14] sind Frauen stärker von Allergien betroffen als Männer, im Schulalter liegt nach Berlier et al. [2] für Asthma eine höhere Prävalenz bei Jungen als bei Mädchen vor. Die Zahlen berufsbedingter Haut- und obstruktiver Atemwegserkrankungen sind seit Jahren im Steigen begriffen. In Deutschland wurden 1996 von den gewerblichen Berufsgenossenschaften 1443 Fälle obstruktiver Atemwegserkrankungen als Berufskrankheit (BK) anerkannt, wobei 1108 durch allergisierende Substanzen (BK 4301) und 335 durch chemisch-irritativ oder toxisch wirkende Substanzen (BK 4302) verursacht wurden [7]. Die entsprechenden Zahlen des Jahres 1986 (696 Fälle gesamt, BK 4301: 619 Fälle und BK 4302: 77 Fälle) belegen eine beträchtliche Steigerung.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • M. Korn

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