Können Antiarrhythmika bei Patienten mit einer erheblich reduzierten Ejektionsfraktion (unter 40%) verabreicht werden?

  • Fred Sesto

Zusammenfassung

Da alle Antiarrhythmika einen mehr oder weniger vergleichbaren negativ inotropen Effekt aufweisen, muß in solchen Fällen zum einen das gesamte klinische Bild des Patienten berücksichtigt, zum anderen müssen die Aussichten auf einen therapeutischen Erfolg erwogen werden, denn eine unerwünschte starke kardiodepressorische Wirkung kann bei allen Antiarrhythmika auftreten, besonders wenn es nicht gelingt, die Arrhythmie vollständig zu unterdrücken oder in eine Form zu überführen, die keine relevanten hämodynamischen Folgen nach sich zieht.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • Fred Sesto
    • 1
  1. 1.Mannheim 1Germany

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