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Die psychosoziale Dimension im Rehabilitationsverfahren

  • H. Lehmann

Zusammenfassung

Nahezu jeder, der heute in der BRD einen Herzinfarkt erleidet, wird umgehend in ein Akutkrankenhaus eingeliefert und auf einer Intensivstation behandelt. Diese Menschen finden sich meist unerwartet aus ihrer gewohnten Lebenssituation herausgerissen und in die fremde und oft auch bedrohlich erlebte Welt des Krankenhauses versetzt. Zur unmittelbaren Todesangst und zur Ungewißheit über die weitere physische Existenz gesellen sich dort zudem die soziale Existenz betreffende Ängste, Befürchtungen und Verlusterlebnisse. Diesen psychischen Nöten wird aber zunächst kaum und auch später — wie die Daten zeigen werden — nur wenig Beachtung geschenkt. Die medizinische Behandlung konzentriert sich auf das Abarbeiten kardiologischer Routineprogramme zur Sicherung des physischen Überlebens der Patienten. Diese alles andere weitgehend verdrängende medizinisch-somatische Behandlung ist in der Akutphase besonders augenfällig. Ist sie aber in der gegenwärtig auch während der Langzeitbehandlung beibehaltenen Form sinnvoll?

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • H. Lehmann

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