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Soziale Unterstützung am Arbeitsplatz und psychisches Befinden

  • H. Pfaff

Zusammenfassung

Für die Wiedererwerbstätigen kann die Aufnahme der Arbeit unterschiedliche Folgen haben. Sie kann Rückkehr in eine entfremdende Arbeitssituation und damit eine zusätzliche Belastung, sie kann aber auch Rückkehr in einen Bereich der Selbstverwirklichung und/oder der sozialen Integration und damit eine Unterstützung des Krankheitsbewältigungsprozesses bedeuten. Der Langzeitgenesungsprozeß kann somit durch die Wiederaufnahme der Arbeit, abhängig von den jeweiligen Arbeitsbedingungen, positiv oder negativ beeinflußt werden. Die Frage, welche Faktoren der Arbeitswelt einen positiven Beitrag zur Förderung der Gesundheit bzw. Lebensqualität nach Infarkt leisten, ist bisher — im Unterschied zu der Frage nach den negativen Faktoren — wenig untersucht worden. Stellvertretend für alle übrigen gesundheitsförderlichen Faktoren der Arbeitswelt steht in diesem Kapitel die soziale Unterstützung im Mittelpunkt der Untersuchung. Anknüpfend an das im vorigen Kapitel vorgestellte Untersuchungsmodell (vgl. Kap. 8, Abb.l) werden im folgenden 2 Detailfragen im Zentrum stehen: Kann die These, daß soziale Unterstützung die Belastungswirkungen abschwächt, belegt werden (Pfeil 4 in Abb. 1)? Gibt es empirische Hinweise für die Annahme, daß soziale Unterstützung das psychische Befinden und das Selbstwertgefühl direkt fördert (Pfeil 5 in Abb.l)?

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • H. Pfaff

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