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Die forensische Psychiatrie an den Universitäten in der Bundesrepublik Deutschland, in Österreich und in der Schweiz

  • K. Foerster

Zusammenfassung

Im Bericht über die Lage der Psychiatrie in der Bundesrepublik Deutschland der Enquêtekommission heißt es im Jahre 1975, daß es an fundierten Forschungsergebnissen in der forensischen Psychiatrie fehle. Zur Abhilfe wurde eine breite Institutionalisierung der Forschung an den Universitäten gefordert. Zu diesem Zweck wurde vorgeschlagen, an jeder Universität eine Abteilung oder ein Institut für forensische Psychiatrie im Rahmen der psychiatrischen Klinik einzurichten. Entsprechend dem interdisziplinären Charakter des Faches solle eine Kooperation mit den Nachbardisziplinen Rechtswissenschaft, Psychologie und Soziologie angestrebt werden. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Bereich für forensische Psychiatrie des nächstgelegenen psychiatrischen Landeskrankenhauses solle ebenfalls erfolgen. Zusätzlich solle durch solche Abteilungen oder Institute die vernachlässigte Ausbildung, Weiterbildung und Fortbildung aller mit Straftätern und psychisch kranken Straftätern befaßten Berufsgruppen gefördert werden.

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Literatur

  1. Venzlaff U (21975) Aktuelle Probleme der forensischen Psychiatrie. In: Psychiatrie der Gegenwart, Bd. III, Springer, Berlin Heidelberg New York Tokyo.Google Scholar
  2. Witter H Zur allgemeinen Lage der forensischen Psychiatrie. (Unveröffentlichtes Manuskript).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • K. Foerster

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