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Thalliumszintigraphie und szintigraphische Darstellung der Herzbinnenräume — unterschiedliche nuklearkardiologische Methoden bei der Diagnostik der KHK

  • Hanno Botsch
Part of the Die Radiologische Klinik book series (RADIOL.KLINIK)

Zusammenfassung

Für einige wichtige Fragestellungen der Thalliumszintigraphie, Diagnose einer koronaren Herzerkrankung, Einschätzung des Schweregrades und der Prognose sowie Verlaufskontrolle nach Intervention ist die Nuklidventrikulographie bzw. Nuklidangiographie (First-pass-Methode) ebenfalls einsetzbar. Welche der beiden Methoden von den einzelnen nuklearmedizinischen Abteilungen bevorzugt wird, ist von einer Reihe von Faktoren (z.B. ökonomischen) abhängig. So war beispielsweise bis vor kurzem die Anwendung von Thallium aufgrund gesetzlicher Bestimmung in Deutschland nur Kliniken vorbehalten. Das im Vergleich zu früher jetzt kostengünstigere Thallium und die technischen Verbesserungen der Thalliumszintigraphie führen zu einer zunehmenden Bevorzugung der Thalliumszintigraphie für die Diagnostik der koronaren Herzerkrankung. Was die Treffsicherheit angeht, sind beide Methoden etwa gleich, wobei die Radionuklidventrikulographie bei guter Sensitivität allerdings in zweifacher Hinsicht unspezifisch ist. 1. Ein Teil der gesunden Personen, insbesondere Frauen, zeigen keinen adäquaten Anstieg der EF unter Belastung (Gibson 1984). 2. Auch ein fehlender Anstieg der EF beim herzkranken Patienten ist nicht spezifisch für eine koronare Herzerkrankung.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • Hanno Botsch
    • 1
  1. 1.Radiologische AbteilungSt.-Josefs-KrankenhausFreiburgGermany

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