Einteilung oder Abstufung der Trunkenheitsgrade

  • P. H. Bresser

Zusammenfassung

Erfahrungen im Gerichtsalltag und die Kenntnisnahme vieler Gerichtsentscheidungen geben Veranlassung, einen Gesichtspunkt der Trunkenheitsbeurteilung zu verdeutlichen und begrifflich zu erläutern, von dem sich nach wie vor viele Mißverständnisse nicht nur bei den Juristen herleiten. Schewe (1983) sowie Gerchow et al. (1985) haben die rechnerischen Schwierigkeiten und die Widersprüchlichkeiten bei der Schuldfähigkeitsbeurteilung in Verbindung mit Alkohol sowie die rechtlichen Probleme hinsichtlich der Rauschbeurteilung in mehreren Arbeiten kritisch angesprochen. Die allgemeinen diagnostischen Aspekte wurden vom Verfasser in der Zeitschrift Forensia ausführlicher dargelegt (Bresser 1984).

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Literatur

  1. Bresser PH (1984) Trunkenheit - Bewußtseinsstörung — Schuldfähigkeit. Forensia 5: 45–60Google Scholar
  2. Gerchow J, Heifer U, Schewe G, Schwerd W, Zink P (1985) Die Berechnung der maximalen Blutalkoholkonzentration und ihr Beweiswert für die Beurteilung der Schuldfähigkeit. Blutalkohol 22: 77–107PubMedGoogle Scholar
  3. Schewe G (1983) § 323 a — Definitions- und Beweisprobleme an der „unteren Rauschgrenze“? Blutalkohol 20:369–389Google Scholar

Copyright information

© Springer- Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • P. H. Bresser

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