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ZAK Zürich pp 241-246 | Cite as

Postoperative enterale oder parenterale Ernährung

  • U. Keller
Conference paper
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Part of the Anaesthesiologie und Intensivmedizin Anaesthesiology and Intensive Care Medicine book series (A+I, volume 189)

Zusammenfassung

Als Folge des Operationsstresses treten Stoffwechselveränderungen ein, die das Konzept der postoperativen Ernährung maßgeblich beeinflussen. Die Bedeutung der postoperativen Ernährung wird oft unterschätzt. So wird z. B. argumentiert, daß unsere normal- oder sogar häufig übergewichtigen Patienten genügend Fettreserven haben, um eine kurzdauernde Nahrungskarenz schadlos zu überstehen. Dieses Argument ist jedoch für den Patienten nach einem Operationstrauma nicht ganz zutreffend. In dieser Situation paßt sich der Stoffwechsel nicht wie beim Gesunden an eine Nahrungskarenz mit einem Sparen von Körpereiweiß an. Der Eiweißkatabolismus ist um so ausgeprägter, je schwerer der Zustand des Patienten ist. Am ausgeprägtesten ist er bei Polytrauma, Verbrennungen und Sepsis.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • U. Keller

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