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Begriffsbestimmung

  • Walter Nährer
Chapter
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Part of the Lehr- und Forschungstexte Psychologie book series (LEHRTEXTE, volume 19)

Zusammenfassung

Von jeher stellt Geschwindigkeit eine Eigenschaft dar, hinsichtlich der Personen verglichen werden. Die etymologische Verknüpfung von „schnell“ mit überwiegend positiven und „langsam“ mit eher negativen Konnotationen1 (s.a. Tabelle 1/1) findet sich in Vorstellungen von Wissenschaftlern und Laien wieder. In der Psychologie interessiert man sich für Geschwindigkeit u.a. in den Bereichen Wahrnehmung, Denken (Kognition), Motorik und physiologische Grundlagen. Jedes dieser Arbeitsfelder enthält seinerseits zahlreiche Themen, in denen Geschwindigkeit eine wichtige Rolle spielt. Auf dem Gebiet der Kognition seien als Beispiele Problemlösen, Lernen, Vergessen und Entscheiden erwähnt. Demnach kann man - ähnlich wie bei Intelligenz - kaum von der Geschwindigkeit sprechen; vielmehr wird es sich dabei um eine mehrdimensionale Eigenschaft handeln.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • Walter Nährer
    • 1
  1. 1.Institut für PsychologieKarl-Franzens-Universität GrazGrazAustria

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