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Empirische Untersuchungen mit Hilfe des Gießen-Tests

  • Andreas Peter Herrmann

Zusammenfassung

Entsprechend der Fragestellung nach der Vaterproblematik von psychosomatisch Kranken überhaupt wurde zur Erstellung der Patientengruppe eine Fachklinik für Psychosomatik ausgewählt. Die Patienten dieser Klinik werden i. allg. von ihrem behandelnden Arzt eingewiesen. Voraussetzung zur Behandlung ist dann jedoch ein weiteres Gespräch mit einem ärztlichen Gutachter, dessen Befunde von einer Zentralstelle des Versicherungsträgers daraufhin überprüft werden, ob die Behandlung in der psychosomatischen Fachklinik angebracht ist. Es kann daher davon ausgegangen werden, daß es sich bei den untersuchten Patienten um psychosomatisch Kranke im weiteren Sinne handelt (vgl. [17], S. 9 ff.). Auf die Mitteilung der Diagnose jedes einzelnen Patienten mußte leider aus Gründen des verstärkten Datenschutzes verzichtet werden (Mitteilung, Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft e.V. Stuttgart, lfd. Nummer 186/1981, Aktenzeichen 1014-20 N, 1950 N Ko/Ko vom 16.6.1981). Hierzu wäre eine schriftliche Einwilligung jedes Patienten notwendig gewesen, die seine Anonymität aufgehoben und eine mögliche Verzerrung der Testergebnisse auch im Vergleich zur Anonymität der Gesunden zur Folge gehabt hätte. Darüber hinaus waren, wahrscheinlich infolge einer allgemein erhöhten Sensibilität gegenüber Fragen des Datenschutzes, die Mehrzahl der Patienten nur zur anonymen Mitarbeit bereit. Aus diesen Gründen wurde im Fragebogen lediglich nach subjektiven Krankheitsangaben gefragt. 221 Fragebögen wurden ausgegeben, d.h. durchschnittlich jeder Patient der Klinik erhielt ein Exemplar.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • Andreas Peter Herrmann
    • 1
  1. 1.München 70Deutschland

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