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Methode

  • Andreas Peter Herrmann

Zusammenfassung

„Die empirisch-analytische Forschungsmethode hat sich in den Natur- und den meisten Humanwissenschaften durchgesetzt und wesentlich zu dem Fortschritt der Forschung beigetragen. Nach heutigem Kenntnisstand ist diese Methode ein besonders leistungsfähiger Ansatz, um Gesetzmäßigkeiten des Entstehens und Verlaufes von psychosomatischen Krankheiten zu erkennen und zu objektivieren“ ([94], S. 31). Diesem erkenntnisleitenden Ansatz versucht auch die vorliegende Arbeit zu folgen. Sie sieht sich damit jedoch auch den methodischen Problemen ausgesetzt, die Wottawa speziell für die empirische Forschung in der psychosomatischen Medizin thematisiert. In erster Linie rühren diese Schwierigkeiten daher, daß sich psychische Vorgänge einer unmittelbaren Beobachtung entziehen und vielmehr indirekt, z.B. über Fragebögen erschlossen werden müssen. Aus diesem Grund steht der empirischanalytischen Erhebung und Auswertung von Daten in der psychosomatischen Medizin die Vorgehensweise der hermeneutischen Interpretation ([94], S. 31f.; [70]) gegenüber. Diese entzieht sich oft der gesetzmäßigen Objektivierung, ist aber häufig in der Lage, Verallgemeinerungen, z.B. erhobene Daten, mit theoretischen Konzeptionen in Verbindung zu bringen, sowie als Instrument exemplarischer Kasuistik zu dienen. Um der so skizzierten Problematik zu entsprechen, wurde in der vorliegenden Arbeit ein 3facher methodischer Ansatz gewählt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • Andreas Peter Herrmann
    • 1
  1. 1.München 70Deutschland

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