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Einleitung

  • Kurt Götz Wurster
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Zusammenfassung

Der Einfluß von körperlicher Belastung stellt für die endokrine Regulation eine bisher wenig bekannte Größe dar. Wo und in welchem Umfang Sport in die Regelkreissysteme der generativen Hormone eingreift, wurde nicht umfassend untersucht. Die Gynäkologie ist auf den Sport durch zunehmende Berichte über Amenorrhöen bei Sportlerinnen aufmerksam geworden (Feicht et al. 1978; Schwartz et al. 1980; Shangold 1980). Frisch et al. (1980, 1981) sahen bei Ballettänzerinnen in 10% eine primäre Amenorrhö (18,5 ± 0,5 Jahre) und in 15% eine sekundäre Amenorrhö. Die Menarche war um 1 Jahr verspätet. Beim Vergleich von Ballettänzerinnen mit Musikschülerinnen und einer Kontrollgruppe fand die Menarche bei Ballettänzerinnen um rund 3 Jahre verspätet statt (Warren 1980). 2 von 15 Tänzerinnen hatten in der Untersuchung von Warren mit 18 Jahren eine primäre Amenorrhö. Dabei fiel auf, daß bei 10 der 15 Balletteusen die Sexualentwicklung fortgeschritten und die Menarche eingetreten war, als eine Verletzung sie zu einer mehr als 2monatigen Trainingsreduktion oder Pause gezwungen hatte. Das Körpergewicht war in diesem Intervall unverändert geblieben, auch das Verhältnis Fett zu Muskulatur. Bei 11 der 13 Mädchen war die Amenorrhö bei Wiederaufnahme des Trainings erneut eingetreten.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • Kurt Götz Wurster
    • 1
  1. 1.Frauenklinik CharlottenhausStuttgart 1Deutschland

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