Zur Gründung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe

  • Hans Ludwig

Zusammenfassung

Lorenz Oken (1779–1851) vertrat die naturphilosophische Richtung in der Medizin des frühen 19. Jahrhunderts. Er begründete 1822 in Leipzig die „Deutsche Naturforscherversammlung“ als jährlich an wechselndem Ort wiederkehrende Zusammenkunft wissenschaftlich tätiger Naturforscher und Ärzte. Aus dieser Gründung ging die bis in die Gegenwart bestehende, hochangesehene „Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Aerzte“ hervor (1). Wissenschaftlich tätige Ärzte verschiedener Richtungen trafen sich auf diesen jährlichen Naturforscherversammlungen und gruppierten sich bald in Sektionen. Von den Beiträgen einer „gynäkologischen Sektion“ wurde 1873 erstmals in dem seit 1870 erscheinenden „Archiv für Gynäkologie“ berichtet (2). Diese gynäkologische Sektion hatte sich 1873 auf der Wiesbadener Naturforscherversammlung zusammengefunden und konstituierte sich offenbar am 18. September 1874 während der Naturforscherversammlung in Breslau (3).

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Literaturverzeichnis

  1. 1.
    Verhandlungen der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte, 100. Versammlung zu Wiesbaden, 28. 9.–2.10. 1958, Springer (1959), Suppl. zu Klin. Wschr. 36 (1958)Google Scholar
  2. Arch. Gynäk. 6: 317–331 (1874)Google Scholar
  3. Arch. Gynäk. 7: 330 (1875)Google Scholar
  4. Arch. Gynäk. 11: 594 (1877)Google Scholar
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  8. Arch. Gynäk. 40: 306–308 (1891)Google Scholar
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    Arch. Gynäk. 5: 405 (1873)Google Scholar
  11. Arch. Gynäk. 44: 525–526 (1893)Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • Hans Ludwig

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