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Round-Table-Diskussion: Das Verhältnis der Psychiatrie zu ihren Nachbardisziplinen

  • W. Blankenburg
  • R. Cohen
  • H. Häfner
  • P. Pichot
  • D. Rössler
Conference paper

Zusammenfassung

Im Zentrum des Gesprächs stand die Frage, was denn eigentlich die Psychiatrie an sich sei, deren Nachbarschaft durch Physiologie und Biochemie, also naturwissenschaftlichen Fächern, Psychologie und Soziologie als drei Arbeitsrichtungen, Programme oder Wissenschaften definiert werden könnte und in schärferer Formulierung, was denn eigentlich übrig bleibe von der Psychiatrie, wenn man diese drei Wissenschaftsbereiche wegnähme (Rössler)? Eine klare Antwort auf diese Frage wurde gefunden in der Tatsache, daß sich die Psychiatrie unter dem ärztlichen Auftrag psychisch Kranke zu behandeln konstituiert hat. Unabhängig von allem, was über psychisches Kranksein aus den verschiedensten wissenschaftlichen Perspektiven gesagt werden kann, aus naturwissenschaftlicher, geisteswissenschaftlicher, psychologischer und soziologischer Sicht, besteht dieser Auftrag weiter, weil aus der historischen Entwicklung sich im Umgang mit psychisch Kranken ein ärztlicher Erfahrungsschatz gesammelt hat, welchen die Psychiatrie verantwortlich zu verwalten und anzuwenden hat (Heimann).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • W. Blankenburg
  • R. Cohen
  • H. Häfner
  • P. Pichot
  • D. Rössler

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