Bildgebende diagnostische Verfahren — technische Aspekte

  • W. von Seelen

Zusammenfassung

Bilder repräsentieren die Art der Informationsdarstellung, die der Mensch am schnellsten und sichersten aufzunehmen vermag, sie sind die wichtigste Quelle unserer Erkenntnisse über unsere Umwelt. Es erscheint daher der Wunsch verständlich, „Einsichten“ in das Innere des Körpers auch als Abbilder zu erhalten. In der Medizin hat dieser Wunsch zu einer Vielzahl bildgebender Verfahren geführt, manchmal allerdings zu Kosten, die den Erkenntnisgewinn fraglich erscheinen lassen. Die Wissensdarstellung in den Naturwissenschaften, wie mathematische Formeln, Modelle oder Blockschaltbilder, findet nur sehr zögernd Eingang in die Medizin. Es ist jedoch zu erwarten, daß mit zunehmender Kenntnis über funktionale Zusammenhänge und mit der wachsenden Verbreitung funktionsabhängiger bildgebender Verfahren hier eine Änderung eintritt. Eine derartige Entwicklung erscheint begrüßenswert, da die große Anzahl erstellter Bilder die Lücke zwischen erhobenen Daten und daraus extrahierbarer Information wachsen läßt, d. h. die Entwicklung immer sensitiverer neuer bildgebender Verfahren macht Überlegungen notwendig, wie die damit verbundene immense Datenmenge zu handhaben ist.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • W. von Seelen

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