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Zusammenfassung

Die Geschichte der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg ist mit der Entwicklung der Orthopädie und der orthopädischen Chirurgie in Deutschland eng verknüpft. Wie in Heidelberg waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts in vielen anderen deutschen Städten zunächst Krüppelheime und vereinzelt Orthopädisch-chirurgische Universitäts-Polikliniken errichtet worden. Der Krieg — der Vater so mancher Dinge — förderte die Entstehung eigener Orthopädischer Anstalten. Hans von Bayer, der spätere erste Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg, forderte bereits zu Beginn des Krieges die Gründung eines „Militärischen Sanatoriums für Amputierte und eine Zentrale für ihre Nachbehandlung“. Durch seine Schrittmacherdienste war es möglich, 1918 die Orthopädische Anstalt der Universität Heidelberg als Stiftung ins Leben zu rufen. Als Aufgaben der Anstalt wurden in der ersten Satzung festgelegt:
  • „Wissenschaftliche Bearbeitung der Bewegungsstörungen. Behandlung und Beratung der Beschädigten und orthopädischen Kranken.

  • Vervollkommnung der orthopädischen, physikalischen und technischen Behandlungsmethoden.

  • Statistische und praktische Erhebungen über Vorzüge und Fehler der mechanischen Hilfsmittel (Prothesen, Bandagen).

  • Ausbildung der Mediziner in der Orthopädie.

  • Ausbildung von Orthopädiearbeitern und Heilgehilfen.

  • Erprobung der Verwendungsmöglichkeiten der Beschädigten und ihre Anlernung in der beruflichen Arbeit.“

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • Horst Cotta

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