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Modelle zur dezentralen Kapazitäts- und Prozessplanung diagnostischer Teilsysteme

  • Holger Hegemann

Zusammenfassung

Es gibt nun mehrere Alternativen, den zuvor betrachteten Diagnoseprozeß in ein mathematisches Modell abzubilden, um ihn dann hinsichtlich verschiedener Indikatoren und Zielvorstellungen zu analysieren und zu optimieren. Dabei beschränkten sich die bisherigen Planungsansätze inhaltlich ausschließlich auf diagnostische Teilsysteme bzw. Teilprozesse, als es darum ging, entweder — im Rahmen der langfristigen Kapazitäts-bzw. Bereitstellungsplanung — die Frage nach der optimalen personellen und apparativen Ausstattung einzelner Teilbereiche zu beantworten und damit das quantitative Leistungsvermögen einer diagnostischen Abteilung festzulegen oder - im Rahmen der eher kurzfristigen Prozeßplanung—die Abfolge der zur Diagnose eines einzelnen Patienten erforderlichen Dia-gnosemaßnahmen in zeitlicher Hinsicht optimal zu gestalten. Zur Lösung dieser, für die Diagnostik bedeutsamen Planungsebenen wurden in der Literatur die analytischen Verfahren der Netzplantechnik und der Warteschlangentheorie und als heuristischer Lösungsweg die Simulation herangezogen1)

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References

  1. 3).
    Vgl. Disney, R.L. ( 1975, S. 268). Derartige Wartesysteme sind beispielsweise die Telefon- und Rechnernetze sowie die Transport- und Verkehrssysteme (vgl. Klein-Rock, L. (1975, 1976)). Aber auch Instandhaltungs- und Lagerhaltungsprobleme lassen sich in Form von Wartesystemen darstellen und mit Hilfe der Warteschlan-gentheorie lösen (vgl. z.B. Ferschl, F. (1964)).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • Holger Hegemann
    • 1
  1. 1.Fachbereich WirtschaftswissenschaftFernuniversität HagenHagen 1Germany

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