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Hirnprotektive Maßnahmen aus der Sicht des Neurochirurgen

  • N. Freckmann
  • D. Renz
  • H.-Ch. Müchler
  • H. Rehn
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Zusammenfassung

Ganz allgemein versteht der Neurochirurg unter „Hirnprotektion“ jede Möglichkeit, das Gehirn nach einem Trauma, nach einem Insult-Geschehen, vor allem aber bei einer geplanten Operation vor den Folgen ischämischer Zustände zu schützen. Bei neurochirurgischen Eingriffen fängt das bereits bei der schonenden Handhabung der Hirnspatel an. Mikrochirurgische Techniken und in zunehmendem Maße die Laserchirurgie schützen vor ungewollten Verletzungen cerebraler Gefäße und den daraus resultierenden Durchblutungsstörungen. Andererseits ist der Neurochirurg in bestimmten Fällen gezwungen, ischämische Zustände am Hirn herbeizuführen. Wegen der geringen Ischämietoleranz des Gehirnes dürfen solche Ereignisse nur von kurzer Dauer sein. In erster Linie handelt es sich hierbei um operativtechnisch bedingte, temporäre Verschlüsse hirnversorgender Gefäße.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1985

Authors and Affiliations

  • N. Freckmann
  • D. Renz
  • H.-Ch. Müchler
  • H. Rehn

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